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Museumsbesuche - Vorträge - Aktionen
im Jahr 2013

29.12.2013 - Archäologie Museum Greding

Durch einen Zeitungsartikel in der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung vom
12. November 2012 sind wir bereits vor über einem Jahr auf das bajuwarische Grab 143 in Greding-Großhöbing aufmerksam geworden. Diese Fünffachbestattung ist datiert auf 700 n.Chr. Grund genug, dem Archäologischen Museum Greding einen Besuch abzustatten.

5 Männer, alle zwischen 20 und 25 Jahre alt, sind hier gemeinsam bestattet worden. Untersuchungen ergaben, dass diese Krieger zeitgleich zu Tode kamen und auch untereinander verwandt waren. Bestattet wurden sie mit Sax (2 Personen) und Spatha (3 Personen) sowie weiteren Beigaben wie Messer, Klappmesser und Kamm. Einem Krieger wurden sogar noch drei abgeschlagene Finger und eine halbe Hand von einem vermutlichen Angreifer als Trophähe ins Grab gelegt. Auffällig ist, dass hier keine Gürtel oder Gürtelbeschläge gefunden wurden. Alle fünf sind offensichtlich ohne Gürtel ins Grab gelegt worden. Besondere Aufmerksamkeit gilt einer kostbaren Goldbrokatborte, die die Tunika des ersten Toten – dem sog. "Fürsten von Großhöbing" – schmückte. Diese Borte dürfte in der damaligen Zeit nicht nur einen enormen materiellen, sondern auch einen hohen symbolischen Wert gehabt haben. Weitere Funde aus diesem Gräberfeld wird das Museum voraussichtlich im Laufe des Jahres 2014 ausstellen.

Hier geht es direkt in das Archäologie Museum Greding

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28.12.2013 - Germanisches Nationalmuseum Nürnberg

Wenn man in Nürnberg ist, dann darf ein Besuch im Germanischen Nationalmuseum nicht fehlen. Unser Weg führte uns geradewegs in die Abteilungen "Mittelalter" sowie "Vor- und Frühgeschichte". Altsächsische Funde haben wir hier natürlich nicht erwartet. Zu sehen waren aber zahlreiche Funde aus der Völkerwanderungszeit sowie aus der Merowingerzeit. Auch einige karolingerzeitliche Lanzenspitzen gab es zu bestaunen. Das Museum ist auch architektonisch einen Besuch wert. Unterschiedliche Baustile machen den Rundgang zu einen "Entdeckerspaziergang".

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30.11.2013 - Weihnachtsmarkt 2.0 in Klein Escherde

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28.11.2013 - Von Kugeltöpfen und Grubenhäusern
– Neue Ausgrabungen auf dem Moritzberg.

Ein Vortrag von Hildesheims Stadtarchäologin Frau Ute Bartelt M.A. über ihre Ausgrabungsergebnisse auf dem inzwischen wieder neu überbauten Grundstück Bergstraße/Am Propsteihof in Hildesheim, Moritzberg.
Nachdem auf diesem Grundstück im vergangenem Jahr ein Gebäude aus den 1970er Jahren abgerissen wurde, ist die Neubebauung archäologisch begleitet worden. Die ersten Funde, die zutage kamen, waren Mauerreste und Fundamente einer früheren Bebauung. Es handelte sich hier mit großer Wahrscheinlichkeit um ein Gebäude aus dem 18./19. Jahrhundert. Darunter wurden mehrere Gruben gefunden, die mit Asche, Ziegelschutt, Erde, Sand, Holzkohle sowie Keramikresten verfüllt waren. Diese Gruben sind vermutlich ausgehoben worden, um den Lehm für den Lehmverschlag neu zu errichtender Häuser zu entnehmen. Aufgrund der jüngsten Keramik wurden diese Gruben in die Zeit des Dreißigjährigen Krieges datiert. Ältere Scherben aus diesen Gruben konnten als spätmittelalterlich/ frühneuzeitlich angesehen werden. So zum Beispiel auch eine Scherbe eines Kugeltopfes aus hartgebrannter Grauware. Als kleine Sensation bezeichnete Ute Bartelt den Fund eines Grubenhauses, welches von einer dieser Gruben überlagert wurde. Somit war klar, dass dieses Grubenhaus älter als die Gruben sein musste. Aufschluss über die Datierung des Grubenhauses gaben schliesslich weitere Kugeltopfscherben, die aufgrund ihrer Magerung und Herstellungsweise eindeutig in das 10./11. Jahrhundert einzuordnen sind.

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26.10.2013 - CREDO - Christianisierung Europas im Mittelalter, Paderborn - Diözesanmuseum, Kaiserpfalz und Städtische Galerie.

Diese außergewöhnliche Sonderausstellung zeigte einen einmaligen kulturhistorischen Überblick über die Christianisierung in Europa. Mehr als 1000 wertvolle und bisher noch nie zusammen gezeigte Original- Exponate aus 25 Ländern waren hier zu sehen. Aufgrund der Größe gab es drei Ausstellungseinheiten. Teil 1 "Lux Mundi" im Diözesanmuseum, Teil 2. "In hoc signo" in der Kaiserpfalz und Teil 3. "Quo Vadis" in der Städtischen Galerie.
Begonnen hatten wir in der Kaiserpfalz, da wir der Ansicht waren, dort Exponate zu finden, die unserer dargestellten Zeit am nahesten kamen. Wir wurden nicht enttäuscht. Neben den sehr gut präsentierten Grabfunden aus Wünnenberg – Fürstenberg und Soest sowie den Thorshämmern aus Warendorf fanden wir in den ersten Räumen auch das Original des Reitersteines von Hornhausen. Weiterhin gab es jede Menge Stücke zu sehen, die wir bisher nur aus Bildern in Fachbüchern kannten. Aber es gab auch einige Teile, die uns aus anderen Museen und Ausstellungen schon sehr bekannt waren.
Auch im Diözesanmuseum gab es für uns weitere Highlights wie z. B. einen Teil des Kästchen von Auzon zu sehen. Die Aufbereitungen der Funde aus dem Tempel von Upsalla sowie des angelsächsischen Prunkgrabes von Prittlewell waren hervorragend in Szene gesetzt. Spannend auch die Exponate um die kontinentalen Missionierungen von Bonifatius und Willibrord.
Abschließend ist noch zu sagen, dass das Museumspersonal äußerst freundlich und sehr gut geschult war. Wir konnten viele kompetente Fachgespräche führen. Führungen durch die Ausstellung wurden sogar teilweise von Archäologen durchgeführt.


18.10. - 20.10.2013 - Markt Finale in Neuhof, Ldkr. Hildesheim

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13.09. - 15.09.2013 - Frühmittelalterlicher Handwerkermarkt Wesel, Schloss Diersfordt

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06.09. - 08.09.2013 - Lütjenburger Aufbruch", Turmhügelburg Lütjenburg

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30.08.2013 - "Welten- Lebenswelten", St. Andreas Kirche, Hildesheim

Wir hatten die Gelegenheit, im Rahmen der "Traumkirche zur Nacht" in der
St. Andreas Kirche in Hildesheim unsere "mittelalterliche Lebenswelt" vorzustellen. Wir haben ein Interview gegeben und konnten zahlreiche Interessierte über bäuerliche Tätigkeiten im frühen Mittelalter informieren.


22.08.2013 - Im Goldenen Schnitt - Niedersachsens längste Ausgrabung, Landesmuseum Hannover

Vor dem Bau der Nordeuropäischen Erdgas Leitung wurden unfangreiche archäologische Ausgrabungen gemacht. Die Trasse durchzieht Niedersachen mit gut 200 Kilometern. Rund 150 Fundstellen aus über 11.000 Jahren niedersächsischer Geschichte konnten dokumentiert werden. Erste Ergebnisse dieser Untersuchungen werden vom 23.08.13 bis 02.03.14 im Landesmuseum Hannover gezeigt. Die Ausstellungseröffnung fand am Donnerstag 22.08.13 um 19 Uhr mit einem Festakt im Innenhof des Museums statt. Wir hatten die Ehre dabei sein zu dürfen.

Obwohl die Funde in keinem Zusammenhang miteinander stehen, ist es den Verantwortlichen dennoch gelungen durch die Themenstellung "Rohstofftransport von der Antike bis zur Gegenwart" einen "roten Faden" durch die Ausstellung zu ziehen. Sehr gut in Szene gesetzt wurden hierbei Kupferbarren aus der Fracht einer um 1450 gebauten Hansekogge, die im Greifswalder Bodden gesunken ist. Das Highlight der Ausstellung ist aber der bronzezeitliche Goldschatz von Gessel, der nun erstmalig in der Öffentlichkeit präsentiert wird.

Hier geht es direkt zum Goldenen Schnitt in das: Landesmuseum Hannover


18.08.2013 - Gewandungswanderung durch das Grosse Hochmoor bei Hille

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21.07.2013 - Backtag im Heimatmuseum Aschen

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28.06. - 30.06.2013 - Hábrók-Markt – Frühmittelaltermarkt am Aasee Ibbenbüren

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21.06. - 23.06.2013 - Oertijdkamp (Urzeitlager) Drenthe, Ermerzand (Niederlande)

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14.06. - 16.06.2013 - Lager in Wietze

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08.06. - 09.06.2013 - Kli-Kla-Klabuster – Mittelalterfest im Kloster Loccum

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25.05. - 26.05.2013 - 4. Bockenemer Hansetage

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19.05.2013 - "Minne und Mühsal" – Museumsdorf Düppel, Berlin

An diesem Wochenende stand das Hochmittelalter im Vordergrund.
"Mara vom Nikolassee", die in Berlin in der Nähe des Museumsdorfes Düppel wohnt, hatte uns freundlicherweise Unterschlupf in ihrer Wohnung gewährt. Nochmals vielen herzlichen Dank dafür, liebe Mara.
Als Tagesgäste haben wir das Museum erkundet und viele Bekannte von "Furor Normannicus" wiedergetroffen, sowie die Leute von der "IG Wolf" kennengelernt.


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11.05.2013 - Arche Dorf Steinlah

Alte, seltene und vom Aussterben bedrohte Nutztierrassen hatten wir vor drei Jahren schon einmal in der Arche Warder bewundern können. Beim Archefest im Archedorf Steinlah (in der Nähe von Salzgitter) konnten wir dieses erneut tun. Hier gab es Rheinische deutsche Kaltblüter, Harzer Rotvieh, einen Harzer Fuchs (das ist ein Hund) und Rauhwollige Pommersche Landschafe zu bestaunen. Daneben waren auch noch Bergische Kräher, Lakenfelder Hühner, Diepholzer Gänse und Gössel sowie Pommenenten und noch weitere Tiere zu sehen. Steinlah ist das erste und bislang einzige Arche-Dorf in Deutschland. Einzelne Arche Höfe gibt es jedoch schon recht viele. Diese Höfe haben, ebenso wie das Arche-Projekt, das Ziel Nutztierrassen, die auf der "roten Liste" stehen, aktiv zu erhalten. Die kurze Anreise nach Steinlah hat sich gelohnt; es war ein sehr schöner Nachmittag mit selbstgebackenem Kuchen und frisch gezapften Bier.

Hier geht es direkt in das: Arche-Dorf Steinlah

Und hier zur Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen:
GEH Arche Projekt


01.05.2013 - Maibaumaufstellung Heimatverein Klein Escherde, Drosselpark

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28.04.2013 - Die Macht der Toga - Mode im römischen Weltreich, Roemer- und Pelizaeus- Museum, Hildesheim

Diese Ausstellung über die Mode im römischen Weltreich direkt vor unserer Haustür konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. An dem von uns gewählten Besuchstag war auch die Gruppe COHORS I GERMANORUM zu Gast im Museum und brachte den Besuchern viel Wissenswertes näher. Womit haben römische Kinder gespielt? Was haben die Römer gegessen und wie schmeckte es? Welche Haushaltsgeräte gab es? Diese und viele weitere Fragen konnten beantwortet werden. Eine Modenschau im Untergeschoß des Museums rundete dieses sehr gute Konzept der Living History ab. Auch die Ausstellung selbst war sehr sehenswert. Positiv überrascht waren wir dann noch, als wir die Thorsberger Hose und die Tunika aus dem Thorsberger Moor – die wir bereits im vergangenem Jahr in Schloß Gottorf bewundert hatten – wiedergefunden haben.


18.04.2013 - TERRA Y, Highlights der Archäologie in Deutschland VII
Kaiser Augustus an der Lahn - Die Entdeckung einer römischen Stadt im "Freien Germanien" bei Waldgirmes.

Im letzten Teil der archäologischen Vortragsreihe 2012/ 2013 des Niedersächsischen Landesverein für Urgeschichte e.V. berichtete Frau Dr. Gabriele Rasbach von der Römisch-Germanischen Kommission Frankfurt a.M. über die Ausgrabungen im hessischen Waldgirmes. Bislang waren auf der rechten Seite des Rheins nur militärische Anlagen bekannt, und so hatten die Ausgräber zunächst auch nur das Bild der römischen Anlage in Haltern im Kopf. Um so größer war die Überraschung, als sich bei den Grabungsarbeiten nach und nach herausstellte, dass es sich in Waldgirmes um eine planmäßig errichtete zivile römische Siedlung gehandelt haben muss. Da der gesamte nördliche Teil hinter dem Forum ohne weitere archäologische Funde geblieben ist, scheinen die römischen Absichten eine zivile Stadt zu errichten nicht ganz aufgegangen zu sein. Neben dem Forum bestand diese Siedlung aus wenigen Strassen mit verschiedenen Häusern – darunter auch ein großes Atriumhaus – im südlichen Bereich des Forums. Dendrochronologische Untersuchungen ergaben, dass diese Siedlung mindestens ab 4 v. Chr. bestand. Im Jahr 2009 wurden in einem Brunnen Fragmente einer Reiterstatue sowie ein aus vergoldeter Bronze bestehender lebensgroßer Pferdekopf gefunden. Diese offensichtliche Zerschlagung von nachweislich mehreren Statuen kennzeichnete aber noch nicht das Ende der Siedlung in Waldgirmes. Sie wurde eindeutig noch einige Jahre weiter bewohnt. Vermutlich bis 16 n. Chr. als sich die Römer aus der rechtsrheinischen Germania zurückgezogen hatten.


25.03.2013 - Kochen wie im Mittelalter – Jugendzentrum Nordstemmen

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10.03.2013 - Gewandungswanderung auf dem "Dachtelfeld" im Süntel

Im Jahre 782 standen sich am Süntel ein Heer des fränkischen Königs Karl unter der Führung der fränkischen Feldherren Adalgis, Geilo und Worad und ein sächsisches Heer, das vermutlich durch den Herzog Widukind angeführt wurde, gegenüber. Die fränkischen Verluste waren verheerend. Die Schlacht am Süntel ist eine der berühmtesten Schlachten des Sachsenkrieges Karls des Großen und eine der wenigen, die von den Sachsen gewonnen wurde.
Die Wanderung führte uns über das 355 m hohe Süntel- Plateau zum Dachtelfeld (Schlachtfeld). Nach einer kleinen Pause in der Dachtelfeldhütte geht es in Richtung Süderwehe. Hier fallen die Felswände steil ab, so dass etwas Vorsicht geboten ist. Entlohnt werden wir mit einem eindrucksvollen Blick auf eins der tiefen Seitentäler des Süntels. Bei guter Sicht erkennt man gegenüber der Südwehe eine Steilwand „im Rücken“ des Hohensteins. Weiter geht es zur Blutbachquelle. Hier entspringt der Blutbach, der seinen Namen von dem fränkischen Blut bekommen hat, dass nach der Schlacht den Berg heruntergespült wurde.

Unsere Bilder sind hier zu sehen: Bildergalerie.

Mehr Informationen zur Veranstaltung: Info


14.02.2013 - TERRA Y, Highlights der Archäologie in Deutschland V
Auf den Spuren Karls der Großen - Ausgrabungen im Hildesheimer Dom

Nachdem wir ja bereits am 29.05.2011 einen Vortrag von Prof. Dr. Karl Bernhard Kruse, Bistum Hildesheim/ TU Braunschweig zu den aktuellen Ausgrabungen im Hildesheimer Dom besucht hatten, waren wir nun gespannt auf diesen neuen Vortrag im Vortragssaal des Landesmuseums Hannover. In einer sehr lockeren Art und Weise berichtete Kruse über die Baugeschichte des Domes, die er mit eindrucksvollen Bildern der bis Ende Februar 2013 andauernden Grabungsarbeiten archäologisch belegte. Beginnend bei Bischof Gunthar, der 815 die erste Kapelle errichtete, erfuhren wir im weiteren Verlauf Einzelheiten über den Bau des ersten Domes von Bischof Altfried und den Erweiterungen und Umbauarbeiten der folgenden Amtsinhabern, darunter auch Bischof Bernward. Nachdem der Dom am 22.03.1046 durch einen Brand zerstört wurde, errichtete Bischof Azelin westlich es ehemaligen Standortes einen Neubau, der aber unvollendet blieb. Sein Nachfolger Bischof Hezilo baute wiederum einen neuen Dom an der ursprünglichen Stelle. Auch dieser wurde mehrere Male umgebaut. Beim Bombenangriff auf Hildesheim am 22.03.1945 wurde der Dom auf den Tag genau 899 Jahre nach dem ersten Brand ein zweites Mal zerstört. Ende der 50er Jahre wurde der Dom in seinem heutigen Erscheinungsbild wieder aufgebaut und wird nun bis 2015 grundlegend saniert.


19.01.2013 - "Königinnen der Merowinger" - Archäologisches Museum Frankfurt

In dieser hervorragend gestalteten Ausstellung konnten wir den Schmuck und die weiteren Grabbeigaben von drei merowingischen Königinnen bewundern. Es handelte sich hierbei um die Königin Wisigarde († 538/40, Dom zu Köln), der Königin Arnegunde († ca. 580, St.Denis), sowie um Königin Balthilde († 680, Chelles-sur-Marne). Weiterhin waren die Grabbeigaben einer Kinder- Doppelbestattung aus dem frühen 8. Jahrhundert in der Bartholomäuskirche Frankfurt/Main zu sehen. Mit diesem Kindergrab wurde auch gleichzeitig der archäologische Nachweis erbracht, dass bereits um 700 eine hochrangige fränkische Präsens im Frankfurter Raum vorhanden war. Dieser Bereich war für Kathrin das Highlight der Ausstellung.
Abgerundet wurde das ganze noch durch Funde aus Gräbern in Eltville (Rheingau-Taunus-Kreis) sowie Frankfurt/Main- Nieder Erlenbach aus dem 6. Jahrhundert bis Mitte 7. Jahrhundert.
Bei den drei Königinnen war für uns die Königin Balthilde am interessantesten, da sie sehr dicht an unsere Zeitstellung heranreicht. Hier waren auch zwei Kleidungsstücke zu sehen: die sogenannte "Chasuble" (Hemd) sowie der "Große Mantel" aus gelb-rosa Seide.

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